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Samuel "Sam" Mumm ist nahezu durchgehend der Chef der Wache. Anfangs nur der Nachtschicht, wird er jedoch durch seine Leistungen zum Leiter der gesamten Wache befördert.

Er lernte sein Handwerk von John Keel, welcher, wie sich später (siehe: Die Nachtwächter) herausstellte, er selbst war. Dies ergab sich durch einen magischen Zwischenfall. Über seine Zeit in der Ausbildung ist recht wenig bekannt. Das Leben von Sam wird erst näher geschildert, als er schon Hauptmann der Wache ist.

Samuel Mumm ist ein schwerer Trinker. Wenn er nicht betrunken ist, so sucht er nach einer Möglichkeit, seinen Alkoholpegel zu steigern. Seine Ansichten über die Verpflichtungen, die die Wache mit sich bringt laufen auf folgendes hinaus: - Wenn jemand wegläuft, so laufe bloss nicht zu schnell hinterher. Du könntest ihn einholen. - Meine Arbeit heisst, im Windschatten zu stehen und ein Zigarettchen zu rauchen.

Nach der Ankunft von Karotte Eisengiessersohn ändern sich sein Charakter und seine Arbeitsmoral jedoch grundlegend. Er beginnt tatsächlich zu arbeiten und zu ermitteln.

Durch seine Ermittlungen lernt er Lady Sybill Käsedick kennen. Sie ist eine der reichsten Frauen Ankh-Morporks und von Mumm sehr angetan. Später heiraten sie und bekommen ein Kind, welches Sam genannt wird. Lady Sibyll Käsedick bringt Mumm dazu, das Trinken aufzugeben und stattdessen auf Zigarren umzusteigen. Dies macht ihn zu einem weit besseren Polizisten, allerdings wird ihm das ein oder andere mal ein Glas oder eine Flasche alkoholischer Getränke angeboten, um seinen Charakter zu testen und zu bewerten. Er springt nie auf diese Angebote an. Nachdem er mit Lady Sybill Käsedick verheiratet war, wurde er zum Kommandeur der Wache befördert. Dies ist ein Posten, welcher seit langem nichtmehr existierte. Der Posten fiel in Ungnade, nachdem der letzte Amtsinhaber, altes "Steingesicht" Mumm, ein direkter Vorfahre von Samuel, den damaligen König hinrichtete. Mumm verteidigte diese Tat stets und würde, sollte es notwendig werden, ebenfalls so handeln.

Samuel Mumm ist in der Lage sich in der Stadt nur anhand seiner Füße zu orientieren. dabei hilft ihm das Kopfsteinpflaster, welches überall in der Stadt unterschiedlich beschaffen ist. Durch seine Stiefel (seine besondere Vorliebe gilt sehr dünnen Sohlen) kann er diese Beschaffenheit erfühlen und somit seine Position feststellen.

Seit seiner Ernennung zum Kommandeur der Wache hat sich Mumm viele Feinde geschaffen, da er es bei seinen Ermittlungen oft an Feingefühl mangeln lässt. Daher kommt es des öfteren vor, dass sich die Assasinengilde mit ihm befasst. Die hierbei ausgesandten Mörder scheinen Mumm allerdings eher Freude als Sorge zu bereiten, da sie es in den wenigsten Fällen schaffen auch nur in die Position zu kommen, ihren Auftrag zu erfüllen. Meist scheitern sie vorher an Fallen, die Mumm aufgestellt hatte, wie beispielsweise eine Bärenfalle im Gebüsch, angesägte Dachsparren, ausbalancierte Schindeln oder schlicht und einfach eine Sickergrube mit sorgfältig präparierter Wand, aus der es kein Entkommen gibt. Weil er sich derart resistent gegen einen Mord erwies, ist sein Preis bei der Assasinengilde sehr hoch.

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